Die libysche Regierung hat die NATO vor einem angeblich geplanten Luftangriff auf den Grenzübergang Ras Dschedir an der tunesischen Grenze gewarnt. Regierungssprecher Mussa Ibrahim sagte am Sonntag, Tripolis habe Informationen über Pläne für einen "intensiven Beschuss" des Grenzpostens, um "bewaffneten Banden" dabei zu helfen, auf libysches Territorium vorzudringen. Ibrahim bezeichnete die angeblichen Pläne als "sehr gefährlich". In Ras Dschedir würden tausende Libyer die Grenze überqueren, "darunter auch Frauen und Kinder". Mit einem Luftangriff auf den Grenzposten würde die NATO ein "neues Blutbad" anrichten, sagt er.