Forscher von der Universität Tübingen haben unter archäologischen Fundstücken aus der Schweiz möglicherweise den weltweit ältesten Nachweis für einen Haushund entdeckt. Die Fragmente eines Kieferknochens müssten als frühester unbestreitbarer Nachweis für den Hund als Begleiter des Menschen betrachtet werden, schrieben die Wissenschaftler in einem am Montag im Fachblatt "International Journal of Osteoarchaeology" veröffentlichten Artikel. Die Forscher nahmen für ihre Untersuchungen Knochenteile und Zahnfragmente unter die Lupe, die bereits im Jahr 1873 in einer Höhle im schweizerischen Kanton Schaffhausen entdeckt worden waren. Das Alter der Fundstücke geben sie mit mehr als 14.000 Jahren an.