Ein Gericht in der Türkei hat den geplanten Abriss eines umstrittenen Denkmals gestoppt, das eine Aussöhnung zwischen Türken und Armeniern versinnbildlichen soll. Die Richter im ostanatolischen Erzurum erließen eine einstweilige Verfügung gegen die bereits beschlossene Zerstörung des Denkmals in der Stadt Kars nahe der Grenze zu Armenien, wie die Nachrichtenagentur Anadolu am späten Montagabend meldete. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hatte die rund 30 Meter hohe Skulptur Anfang des Jahres als "Monstrum" kritisiert und ihren Abriss gefordert.