Medienvertreter in Tunesien haben Beratungen mit der Regierung über ein neues Mediengesetz boykottiert. Die Nationale Instanz zur Reform der Information und Kommunikation (INRIC) sowie mehrere Journalistenverbände erschienen am Freitag nicht zu dem zweitägigen Treffen, bei dem die Regierung über die künftigen rechtlichen Rahmenbedingungen für die Medien beraten wollte. INRIC hatte eine Verschiebung des Treffens bis zur Veröffentlichung eigener Reformvorschläge gefordert.