Die Gebeine von mehr als 600 in Polen gestorbenen Wehrmachtssoldaten sind in einer religiösen Zeremonie im westpolnischen Posen umgebettet worden. Die Soldaten seien zwischen Januar und Februar 1945 bei einer Offensive der Roten Armee in der Nähe von Posen gefallen und notdürftig in Massengräbern beigesetzt worden, sagte Tomasz Czabanski von der Stiftung Pomost (Brücke) am Freitag. Es seien allerdings nur 200 Plaketten mit Nummern gefunden worden, anhand derer Soldaten identifiziert werden könnten. "Die übrigen werden unbekannt bleiben", sagte Czabanski. Die 618 Soldaten wurden auf dem Friedhof Milostowo in Posen beigesetzt, wo bereits über 14.000 deutsche Soldaten begraben sind.