Mit 150 nachgeahmten Atommüllfässern haben Umweltschützer am Donnerstag vor dem Reichstagsgebäude in Berlin gegen den Weiterbetrieb von Atomkraftwerken protestiert. "Durch den Weiterbetrieb der Akw fallen in den nächsten Jahrzehnten tausende Tonnen hochradioaktiven Atommülls an, der für unvorstellbarlange Zeiträume eine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellt", erklärte dazu der Sprecher der Anti-Atom-Organisation "ausgestrahlt", Jochen Stay. Er hob hervor, dass es bislang weltweit kein sicheres Endlager für die strahlenden Abfälle aus Atomkraftwerken gebe. Die Aktion erfolgte vor dem Hintergrund der von der Bundesregierung geplanten Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke.