Den weltweit operierenden Drogenkartellen gelingt es offenbar weitgehend unbehelligt, jährlich mehr als eine Billion Euro durch Geldwäsche zu erlösen. Allein im Jahr 2009 habe dieser Betrag bei 1,6 Billionen Dollar (etwa 1,15 Billionen Euro) gelegen, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht des UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC). Dies entspreche rund 2,7 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. Der Großteil dieses Geldes werde an den Finanzmärkten gewaschen, heißt es in dem Bericht weiter. Weniger als ein Prozent der Schwarzgelder aus kriminellen Aktivitäten würden beschlagnahmt oder eingefroren.