Die ungarische EU-Ratspräsidentschaft hat sich für die Einführung sogenannter Euro-Bonds ausgesprochen. Gemeinsame Staatsanleihen der Euro-Länder würden letzten Endes benötigt, um auf das Defizit der Staatshaushalte in der Euro-Zone zu reagieren, sagte der Finanzminister des Landes, György Matolcsy, am Donnerstag. Es seien "alle neuen Quellen" der Finanzierung nötig. Angesichts des Widerstandes einiger Länder sei aber in diesem Jahr nicht mit einer Einführung der Euro-Bonds zu rechnen. Er sei aber "sehr optimistisch", dass bis 2013 oder bis zur Mitte des Jahrzehnts "neue Finanzprodukte wie Euro-Bonds" existierten, sagte Matolcsy.