Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF hat sich alarmiert angesichts der zunehmenden Gefährdung von Kindern durch Naturkatastrophen gezeigt. Jedes Jahr seien über 200 Millionen Menschen unmittelbar von Überschwemmungen, Dürren oder schweren Stürmen betroffen, und die Hälfte der Betroffenen seien Kinder, erklärte UNICEF am Montag anlässlich des in Genf stattfindenden Treffens der "Globalen Plattform zur Reduzierung von Risiken durch Naturkatastrophen". 95 Prozent der Naturkatastrophen ereigneten sich in Entwicklungs- und Schwellenländern, sagte Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland, im Sender Deutschlandradio Kultur.