Millionen Tonnen von Plastikabfällen und Düngemittelresten verschmutzen mehr denn je die Weltmeere. Der Verbrauch von chemischem Volldünger stieg in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts um 600 Prozent an, wie das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) am Donnerstag in seinem Jahrbuch feststellte. Wieviel davon in den Ozeanen landet, ist bislang unklar - einer Studie zufolge gelangen jährlich rund 22 Millionen Tonnen Phosphor-Rückstände ins Meer. Allein in den Vereinigten Staaten entstünden dadurch Kosten von schätzungsweise mehr als zwei Milliarden Dollar (1,48 Milliarden Euro) im Jahr, weltweit seien es dutzende Milliarden Dollar.