Mit ferngesteuerten Kameras haben australische Wissenschaftler in extremer Tiefe unter dem Great Barrier Reef nie gesehene Meerestiere entdeckt. Spektakuläre Aufnahmen zeigen prähistorische Fischarten und andere seltene Tiere in einer von Klimawandel und Ölpest bedrohten Lebenswelt, wie der Leiter des Forscherteams, Justin Marshall von der Universität Queensland, am Donnerstag mitteilte. Demnach schwammen den Kameras einige uralte Fischarten vor die Linse, darunter "prähistorische" Haie. "Da war ein Hai, den ich wirklich nicht erwartet hatte, es war eine Art Katzenhai mit einer ziemlich seltsamen Rückenflosse", sagte Marshall. Das Team lockte die Tiere mit einem Tunfischkopf an, der an einem Stock befestigt war.