Angesichts der anhaltenden Gewalt gegen regierungskritische Demonstranten in Syrien haben die USA den Druck auf Staatschef Baschar el Assad erneut erhöht. Die Position der syrischen Regierung werde mit jedem Tag "weniger tragbar", sagte Außenministerin Hillary Clinton am Dienstag in Washington. Assad habe bislang nicht für ein Ende der Gewalt gegen die Bevölkerung gesorgt und auch keine ernsthaften Reformanstrengungen unternommen. Zu der angekündigten Generalamnestie für alle politischen Gefangenen äußerte sich Clintons Sprecher Mark Toner skeptisch. Assad habe in den vergangenen Wochen und Monaten "viel gesagt", aber wenig getan.