US-Präsident Barack Obama hat den Börsengang des US-Autoherstellers General Motors (GM) als "Meilenstein" bezeichnet.
US-Präsident Barack Obama hat den Börsengang des US-Autoherstellers General Motors (GM) als "Meilenstein" bezeichnet. Die Rückkehr von GM an die Börse zeige, dass es richtig gewesen sei, das Unternehmen mit Staatshilfen zu unterstützen, sagte Obama am Mittwoch. Der für Donnerstag angekündigte Schritt sei ein "Meilenstein" in der wirtschaftlichen Trendwende nicht nur für die Kultmarke GM, sondern für die gesamte US-Autoindustrie. Die Regierung werde sich damit weiter aus dem Unternehmen zurückziehen und den "Steuerzahler schützen".
GM will nach eigenen Angaben 478 Millionen Aktien anbieten. Verkauft werden sollen sie zum Preis von 32 bis 33 Dollar (23,60 bis 24,30 Euro). Die Einnahmen könnten damit bis zu 22,7 Milliarden Dollar (16,8 Milliarden Euro) erreichen. Die US-Regierung erwartet durch den Verkauf von 358 Millionen Anteilsscheinen Einnahmen von rund 11,7 Milliarden Dollar. Gleichzeitig verringert der Staat seinen Anteil an GM auf einen Schlag von knapp 61 Prozent auf 37 Prozent.
GM war 2009 nur durch massive Staatshilfen der US-Regierung in Höhe von 50 Milliarden Dollar vor der endgültigen Pleite gerettet worden. Dank dieser Unterstützung konnte das Unternehmen das Insolvenzverfahren schon nach wenigen Wochen verlassen.