Die Vereinigung der Bürgermeister in den USA hat eine Zunahme von Armut und Obdachlosigkeit beklagt. "Im reichsten Land der Welt gibt es Menschen, die keinen Platz zum Leben haben", sagte der Bürgermeister von Kansas City, Sly James, am Donnerstag bei der Vorstellung von Ergebnissen eines Regierungsberichts. Danach lebten im Jahr 2010 insgesamt 46,2 Millionen US-Bürger in Armut. Der Anteil der Armen sei im Vergleich zum Vorjahr von 14,3 auf 15,1 Prozent gestiegen.