Der US-Bundesstaat Mississippi hat eine umstrittene Massenbegnadigung vorerst gestoppt, bei der auch 14 verurteilte Mörder auf freien Fuß kommen sollten. Der Generalstaatsanwalt Mississippis, Jim Hood, erklärte am Mittwoch, die von Ex-Gouverneur Haley Barbour angeordneten Begnadigungen von rund 200 Häftlingen müssten überprüft werden und seien vermutlich ungültig. Barbour habe sich nicht an die Vorgabe gehalten, wonach Gefangene 30 Tage vor der Begnadigung öffentlich um Vergebung bitten müssen.