Die USA haben dem EU-Mitglied Estland mangelnde Fortschritte im Kampf gegen den Menschenhandel vorgeworfen. Estland sei "Ausgangs-, Transit- und Zielland" von Zwangsprostituierten, heißt es in einem am Montag in Washington veröffentlichten Bericht des US-Außenministeriums. Frauen aus ländlichen Gegenden in Estland würden in der Hauptstadt Tallinn sowie in Deutschland, Finnland, den Niederlanden, Großbritannien und Italien zur Prostitution gezwungen. Außerdem würden Männer und Frauen aus Estland in mehreren europäischen Staaten zur Arbeit gezwungen.