17. Januar 2013, 09:53 Uhr

US-Luftfahrtbehörde zieht Dreamliner aus dem Verkehr

Nach der Pannenserie beim Dreamliner von Boeing hat die US-Luftfahrtbehörde FAA angeordnet, dass die in den Vereinigten Staaten registrierten Flieger vorläufig am Boden bleiben müssen.

Nach der Pannenserie beim Dreamliner von Boeing hat die US-Luftfahrtbehörde FAA angeordnet, dass die in den Vereinigten Staaten registrierten Flieger vorläufig am Boden bleiben müssen. Betroffen von der Verfügung ist United Airlines, die einzige US-Fluggesellschaft, die mit dem Dreamliner fliegt. Zu ihrer Flotte gehören sechs der Prestigemaschinen.

Begründet wurde die Entscheidung mit dem jüngsten Vorfall in Japan vom Mittwoch, als ein Dreamliner wegen eines Batterieproblems notlanden musste. Die FAA wolle der Gefahr eines Brandes vorbeugen, hieß es weiter. Bevor die Flüge wieder aufgenommen werden könnten, müsse nachgewiesen werden, dass die Batterien "sicher" seien.

Die beiden größten japanischen Airlines, JAL und ANA, hatten zuvor bereits ein vorläufiges Flugverbot für alle ihre Dreamliner verkündet. In jüngster Zeit hatte es mehrere Technikpannen bei dem Prestigeobjekt von Boeing gegeben. Wegen der Vorfälle leiteten die US-Luftfahrtbehörde FAA und die japanische Zivilschutzbehörde Untersuchungen ein, die nun noch einmal ausgeweitet wurden. Die Entwicklung des aus Leichtmaterial gebauten Dreamliners war als Meilenstein in der Luftfahrt gefeiert worden.

AFP