Begleitet von heftigen Sturmböen, Regenfällen und aufgepeitschtem Wellengang hat der Hurrikan "Earl" am Freitag die Ostüste der USA gestreift. Auf der Inselgruppe der Outer Banks, die dem Bundesstaat North Carolina vorgelagert ist, waren die Auswirkungen des Sturms über dem Atlantik besonders intensiv zu spüren: Windböen von bis zu 170 Stundenkilometern ließen die Regentropfen zeitweise horizontal durch die Luft wirbeln. Mehr als 30.000 Menschen hatten sich von den bei Urlaubern beliebten Inseln aufs Festland gerettet, die verbliebenen Bewohner gingen in Deckung.