US-Präsident Barack Obama hat in Washington ein Denkmal für den US-Bürgerrechtler Martin Luther King eingeweiht. In seiner Laudatio würdigte er am Sonntag die "moralische Vorstellungskraft" und den "hoffnungsvollen Weitblick" des am 4. April 1968 ermordeten Vorkämpfers für die Rechte der schwarzen US-Bevölkerung. Dank King seien Barrikaden gestürzt worden und der Fanatismus verblasst. Zu der feierlichen Zeremonie an der National Mall in der US-Hauptstadt waren rund 50.000 Gäste erwartet worden.