Nach einer Gerichtsentscheidung gegen einen Öl-Bohrstopp im Golf von Mexiko hat die US-Regierung am Montag ein erneutes Moratorium für Tiefseebohrungen erlassen. US-Innenminister Ken Salazar erklärte in Washington, es werde bis zum 30. November keine weiteren Tiefseebohrungen geben. Dies sei "notwendig und angemessen", um die Bevölkerung, die Küstenregion und die Natur am Golf von Mexiko vor den Risiken solcher Förderungen zu schützen. Als Begründung führte Salazar an, dass es der Industrie bislang nicht gelungen sei, die Ende April verursachte Ölpest in den Griff zu bekommen.