Das US-Außenministerium hat am Mittwoch "abscheuliche Misshandlungen" in syrischen Gefängnissen kritisiert. "Eine Regierung, die ihre eigenen Bürger, insbesondere Kinder, ermordet und foltert, kann von keinem als legitim angesehen werden", sagte die Außenamtssprecherin Victoria Nuland. Das Fest Eid el Fitr zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan sei für zahlreiche syrische Familien wegen der "gnadenlosen Angriffe des Regimes auf sein eigenes Volk" in diesem Jahr "eine Periode des Grams und der Trauer" gewesen. Die nahezu täglichen Protestkundgebungen gegen Präsident Baschar el Assad hatten Mitte März begonnen.