US-Generalstabschef Admiral Mike Mullen hat erstmals bestätigt, dass Bagdad und Washington Gespräche über den Verbleib von US-Truppen im Irak über das Abzugsdatum hinaus führen. "Die Verhandlungen dauern an und sie sind schwierig", sagte Mullen am Donnerstag in Washington. Die Gespräche drehten sich sowohl um die Größe des nach dem 31. Dezember eventuell verbleibenden Militärkontingents als auch um die Defizite der irakischen Armee. Die Iraker würden eindeutig Lücken bei der Luftwaffe, der Luftabwehr und der Aufklärung haben, sagte Mullen. Beide Seiten würden die Existenz dieser Lücken anerkennen. Wie sie gefüllt werden könnten, stehe im Zentrum der Gespräche, sagte Mullen.