Die USA haben die Entscheidung über den Bau einer umstrittenen Pipeline nach Kanada verschoben und prüfen nun mögliche alternative Strecken. Grund seien Sorgen um ein sensibles Ökosystem in der Region Sand Hills im US-Bundesstaat Nebraska, teilte das US-Außenministerium am Donnerstag mit. Dort gebe es empfindliche Feuchtbiotope, vielerorts befinde sich der Grundwasserspiegel sehr nahe der Erdoberfläche. Das Außenministerium ist letztlich zuständig, weil die Pipeline eine Landesgrenze überquert. Die ursprünglich für Ende dieses Jahres erwartete Entscheidung über den Bau der Leitung Keystone XL soll nun erst 2013 fallen - und damit nach den US-Präsidentschaftswahlen im November 2012.