Sprecher deutscher Umwelt- und Entwicklungsverbände haben sich skeptisch zu den Abläufen in der Schlussphase der UN-Klimakonferenz in Durban geäußert. Zwar bemühe sich die südafrikanische Präsidentschaft, ein Ergebnis zustandezubringen, ob dies aber gelinge, werde mit fortschreitender Zeit fraglicher, sagte Christoph Bals von der Organisation Germanwatch am Samstag zu AFP. Er äußerte auch die Befürchtung, dass einige Länder wie die USA versuchen, die vorliegenden Beschlussentwürfe in ihrem Niveau "noch herunterzuverhandeln". Sollte ihnen dies gelingen, würden die Texte aber möglicherweise wieder von denen abgelehnt werden, die wie die EU und viele Entwicklungsländer für eine anspruchsvollere Klimapolitik eintreten.