Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) vor einer Änderung der Berechnungsgrundlage für die Hartz-IV-Sätze gewarnt. Sollten die Leistungen für Hartz-IV-Empfänger "durch statistische Tricksereien künstlich klein gerechnet werden", werde dies vor dem Bundesverfassungsgericht keinen Bestand haben, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Ulrich Schneider, am Mittwoch in Berlin. Die Bundesarbeitsministerium lässt derzeit verschiedene Varianten zur Neufestsetzung der Hartz-IV-Sätze prüfen.