Für Mitarbeiter in der Pflegebranche gilt seit Sonntag ein Mindestlohn. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi begrüßte die Einführung der Lohnuntergrenzen von 8,50 Euro im Westen und 7,50 Euro im Osten, wies aber darauf hin, dass nicht damit zu rechnen sei, dass die betroffenen Betriebe ihren Beschäftigten automatisch den höheren Pflegemindestlohn zahlten. "Wer den Pflegemindestlohn will, muss jetzt selbst aktiv werden", erklärte am Sonntag Ellen Paschke vom Verdi-Bundesvorstand. Die Gewerkschaft wird nach eigenen Angaben am 10. und 11. August eine Telefon-Hotline für Beschäftigte der Pflegebranche anbieten sowie in Betrieben und im Internet Informationsmaterial zur Verfügung stellen.