Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Heinz Fromm, sieht in einem NPD-Verbot keine Lösung für das Problem der rechtsextremen Gewalt. "Für Gewalt und Terror im Rechtsextremismus ist die Existenz der NPD keine Voraussetzung", sagte Fromm dem Berliner "Tagesspiegel" (Montagsausgabe). So würden etwa militante neonazistische Akteure, etwa bei den besonders aggressiven Autonomen Nationalisten, schon jetzt mit der NPD nichts zu tun haben. Diese Neonazis "halten die Partei für verbürgerlicht und nicht radikal genug", sagte Fromm.