Die Gespräche zwischen der Deutschen Flugsicherung (DFS) und der Gewerkschaft GdF über einen neuen Tarifvertrag für die Fluglotsen sind am Freitagabend ergebnislos abgebrochen worden. Es gebe keine Aussicht auf Einigung, sagte ein Gewerkschaftssprecher der Nachrichtenagentur AFP. "Es scheiterte an vielem, aber nicht an der Vergütung", erklärte der Sprecher. Die Tarifkommission der GdF werde am Montag ausführlich Stellung nehmen. Es war das letzte von vier anberaumten Treffen von GdF und DFS, nachdem die Gewerkschaft Mitte September den Schlichterspruch zum Tarifvertrag nicht anerkannt hatte. Nach den gescheiterten Gesprächen gilt eine dreitägige Friedenspflicht, danach darf die GdF wieder zum Streik aufrufen.