Der Geschäftsführer des zum Verkauf stehenden Weltbild-Verlags, Carel Halff, wehrt sich gegen eine Zerschlagung. "Ein Teil herauszunehmen ist nicht sinnvoll", sagte Halff der "Wirtschaftswoche" laut Vorabmeldung. Das Geschäftsmodell des Verlages basiere auf dem Prinzip Multi-Channel: "Wir bedienen alle verfügbaren Verkaufskanäle vom Buchladen bis zum E-Book-Lesegerät." Es gebe in Deutschland kaum ein anderes Buchhaus, das mit der Verzahnung der Vertriebskanäle so weit sei wie Weltbild. "Insofern gehe ich fest davon aus, dass die Verlagsgruppe als Ganzes verkauft wird."