Die Verteidiger von Torben P., der im Berliner U-Bahnhof Friedrichstraße einen 29-Jährigen durch Tritte gegen den Kopf schwer verletzt hatte, wollen eine Bewährungsstrafe für ihren Mandanten erreichen. Sie legten wie angekündigt beim Berliner Landgericht Revision ein, wie ein Gerichtssprecher am Samstag bestätigte. Torben P. war am Montag zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten ohne Bewährung verurteilt worden. Das Landgericht Berlin sprach ihn des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung für schuldig. Die Verteidigung hatte auf eine Bewährungsstrafe von höchstens zwei Jahren plädiert.