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29. April 2011, 07:23 Uhr

USA werfen Gaddafi Anstiftung zu Vergewaltigungen vor

Missbraucht Muammar el Gaddafi Viagra als Waffe? Nach Informationen der US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen versorgt Libyens Machthaber seine Soldaten mit dem potenzfördernden Mittel.

Die USA haben der Führung um Libyens Machthaber Muammar el Gaddafi vorgeworfen, Soldaten zur Vergewaltigung von Zivilistinnen anzustiften. Gaddafis Soldaten würden mit Viagra versorgt, damit sie Frauen vergewaltigen könnten, sagte die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Susan Rice, am Donnerstag nach Angaben eines Diplomaten bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats hinter verschlossenen Türen. Eine Quelle für diesen Vorwurf nannte Rice demnach nicht.

Laut einem weiteren Diplomaten machte Rice ihre Aussage bei einer Debatte mit einem anderen UN-Botschafter um zu illustrieren, dass die NATO es bei ihrem Vorgehen gegen Gaddafi mit einem Gegner zu tun habe, der "verwerfliche Taten" begehe. Einige Staaten des UN-Sicherheitsrates wie Russland werfen der NATO vor, das von dem Gremium erteilte Mandat für einen Einsatz in Libyen zu überschreiten. Dagegen halten die USA die Luftangriffe in Libyen durch die Resolution 1973 zum Schutz der libyschen Bevölkerung für gedeckt.

AFP
 
 
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