In Ägypten hat am Samstag gut einen Monat nach dem Sturz des langjährigen Staatschefs Husni Mubarak ein Volksentscheid über Verfassungsänderungen begonnen.
In Ägypten hat am Samstag gut einen Monat nach dem Sturz des langjährigen Staatschefs Husni Mubarak ein Volksentscheid über Verfassungsänderungen begonnen. Gut 45 Millionen Stimmberechtigte waren zu dem Referendum aufgerufen.
Dabei geht es unter anderem darum, demokratische Wahlen eines Staatsoberhaupts und eines Parlaments zu ermöglichen und die Voraussetzungen zur Ausarbeitung einer neuen Verfassung zu schaffen. Die als bestorganisierte Oppositionskraft geltende Muslimbruderschaft rief dazu auf, für die Verfassungsänderungen zu stimmen. Dagegen wandte sich ein Oppositionsbündnis, dem die Änderungen nicht weit genug gehen. Der seit Mubaraks Sturz amtierende Militärrat versprach, die Macht im Anschluss an Parlaments- und Präsidentschaftswahlen abzugeben.