Die Belastung des Trinkwassers mit radioaktivem Jod ist in der japanischen Hauptstadt Tokio wieder unter den Grenzwert für Neugeborene gefallen.
Die Belastung des Trinkwassers mit radioaktivem Jod ist in der japanischen Hauptstadt Tokio wieder unter den Grenzwert für Neugeborene gefallen. Bei einer neuen Untersuchung des Wassers seien deutlich verbesserte Werte festgestellt worden, sagte ein Vertreter der städtischen Behörden am Donnerstag. Die Behörden hatten am Mittwoch davor gewarnt, das Leitungswasser zur Zubereitung von Babynahrung zu nutzen. In einem Stadtviertel betrug die gemessene Radioaktivität zu diesem Zeitpunkt mehr als das Doppelte des Grenzwerts.
Nach Angaben der japanischen Polizei stieg die Zahl der nach dem Erdbeben und dem Tsunami vom 11. März getöteten und vermissten Menschen auf mehr als 26.000. Etwa 9700 Menschen seien ums Leben gekommen. Vermisst würden noch rund 16.500 Menschen.