Seit den Anschlägen in Oslo und in Utöya ist in Norwegen der Vorname Anders unbeliebter geworden. Zwischen August und Dezember bekamen drei Mal weniger Neugeborene den Namen als noch in den Monaten Januar bis Juli 2011, wie das norwegische Statistikamt mitteilte. Demnach gaben nach den verheerenden Anschlägen des Extremisten Anders Behring Breivik nur noch 0,1 Prozent der Eltern ihren neugeborenen Söhnen den Vornamen Anders - womöglich um eine Verbindung zu Behring Breivik zu vermeiden.