Das neue Vorzeigestück der Atomindustrie, der Europäische Druckwasserreaktor (EPR), verzögert sich unter Umständen weiter. Der finnische Stromversorger TVO erklärte am Mittwoch, "auf Grundlage der neuesten Informationen des Reaktorbau-Konsortiums Areva-Siemens" gehe das Unternehmen mittlerweile von einer Inbetriebnahme womöglich erst 2014 aus. Grund seien Verzögerungen bei der Entwicklung des Steuerungssystems und der Elektrik. Zudem hätten sich Installationsarbeiten verzögert.