Die Turbulenzen an den Aktien- und Währungsmärkten lassen die Furcht der Deutschen vor einem Wirtschaftseinbruch wachsen. Nur noch 30 Prozent glauben, dass es mit der Wirtschaft eher aufwärts geht, wie das am Freitag veröffentlichte ZDF-Politbarometer ergab. Im Juli waren noch 47 Prozent eher optimistisch. 27 Prozent rechnen nun eher mit einer wirtschaftlichen Abwärtsentwicklung, das sind zwölf Prozentpunkte mehr als im Vormonat. 40 Prozent der von der Forschungsgruppe Wahlen Befragten glauben demnach, dass sich nicht viel ändern wird. Zugleich geben aber 52 Prozent an, dass sie Angst vor persönlichen finanziellen Verlusten durch die aktuelle Krise haben.