Unter dem Eindruck der Schuldenkrise in der Euro-Zone hat der Internationale Währungsfonds (IWF) ein neues Instrument zur Eindämmung von Finanzkrisen vorgestellt. Das am Dienstag bekannt gegebene Kreditprogramm richtet sich nach IWF-Angaben an Staaten, deren Volkswirtschaften eigentlich über "relativ starke" Zahlen verfügen, bei Turbulenzen an den Finanzmärkten aber in den Krisenstrudel gerissen zu werden drohen. Betroffene Länder können sich demnach beim IWF kurzfristig bis zu fünf Mal mehr frisches Geld leihen, als ihnen nach ihrer Einlagequote beim Währungsfonds eigentlich zustünde.