Gutes Wetter und die Fußball-WM haben dem weltgrößten Bierkonzern Anheuser-Busch Inbev hohe Gewinne beschert.
Gutes Wetter und die Fußball-WM haben dem weltgrößten Bierkonzern Anheuser-Busch Inbev zuletzt hohe Gewinne beschert. Das Unternehmen, zu dem Marken wie Beck's, Löwenbräu oder Hasseröder gehören, verdiente im zweiten Quartal unter dem Strich 1,15 Milliarden Dollar (778 Millionen Euro), wie der Konzern am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Der Umsatz gab zugleich allerdings leicht auf 9,2 Milliarden Dollar nach.
Das Bier der Marke Budweiser sei das meistverkaufte bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika gewesen, teilte der Konzern mit. Zudem seien die Absätze außer in Asien gestiegen, weil von April bis Juni weltweit relativ gutes Wetter geherrscht habe.
Für die Zukunft gab der Konzern einen gemischten Ausblick: Wie alle Braukonzerne leidet auch Anheuser-Busch Inbev darunter, dass in den USA und in Europa immer weniger Bier getrunken wird, auch in Deutschland. Zugleich hofft das Unternehmen auf Märkte wie Russland, wo Bier erst in den vergangenen Jahren zu einem sehr beliebten Getränk geworden ist.
Der belgisch-brasilianische Braukonzern Inbev und der US-Rivale Anheuser-Busch hatten sich vor zwei Jahren in einer 52 Milliarden Dollar schweren Fusion zusammengeschlossen. Zu den Marken des Konzerns gehören in Deutschland unter anderem Beck's, Hasseröder, Löwenbräu, Spaten, Franziskaner und Diebels. Das Budweiser-Bier in Deutschland dagegen kommt nicht von dem Konzern, sondern von einem konkurrierenden Unternehmen im tschechischen Budweis.