In Weißrussland ist am Freitag ein Gesetz zur schärferen Überwachung des Internets in Kraft getreten. Das Gesetz verpflichtet Netzanbieter, sich bei den Behörden zu registrieren und persönliche Daten von Nutzern und genutzten Diensten "zu erfassen und zu speichern". Zudem sehen die neuen Regelungen Bußgelder für Händler vor, die ihre Waren über ausländische Websites anbieten. Staatliche Organisationen und Universitäten dürfen zudem keine Links zu Seiten von als "extremistisch" eingestuften Gruppen anbieten und Internetcafés müssen ein Jahr lang Daten über Nutzer speichern, die diese Seiten aufgerufen haben.