Im Organspende-Skandal an deutschen Unversitätskliniken sind weitere Missstände bekannt geworden. An der früheren Arbeitsstätte des verdächtigten Arztes aus Göttingen, dem Uniklinikum Regensburg, habe es weit mehr Unregelmäßigkeiten bei Organtransplantationen gegeben als bislang angenommen, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" am Donnerstag. Mehrere jordanische Patienten, die am Jordan Hospital in Amman operiert wurden, seien fälschlicherweise als Patienten des Uniklinikums auf die Warteliste für ein Spenderorgan gesetzt worden, obwohl sie darauf keinen Anspruch hatten.