Das weltgrößte Netzwerk von Radioteleskopen in der Atacama-Wüste im Norden Chiles ist bereit für seine erste Betriebsphase. Nach der Installation der 16. von insgesamt 66 geplanten Antennen könnten die ersten Beobachtungen mit dem Komplex namens ALMA angestellt werden, teilte die Europäische Südsternwarte (ESO), an der auch Deutschland beteiligt ist, am Donnerstag (Ortszeit) mit. Die neue Antenne, die einen Durchmesser von zwölf Metern und ein Gewicht von knapp 100 Tonnen hat, ist der erste europäische Beitrag zu dem Forschungsprojekt, an dem sich auch die USA und Japan beteiligen. Konstruiert wurde sie von dem europäischen Konsortium AEM.