Das europäische Weltraumteleskop "Herschel" hat erstmals riesige Sturmwolken aus molekularem Gas in den Zentren von Galaxien aufgespürt. Manche davon besitzen Windgeschwindigkeiten von mehr als 1000 Kilometern pro Sekunde - das Vieltausendfache von Wirbelstürmen auf der Erde, wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Montag in Köln mitteilte. Den Beobachtungen des Infrarot-Teleskops zufolge werden durch solche Winde ganze Galaxien leergefegt, was das beobachtete abrupte Ende einer verstärkten Sternentstehung in diesen Galaxien erklären könnte.