In der Debatte um eine mögliche Erhöhung der Hartz-IV-Bezüge hat der Wirtschaftsweise Christoph Schmidt vor einer Anhebung der Sätze gewarnt. "Eine generelle Erhöhung der Geldleistungen wäre sicher nicht der richtige Weg", sagte der Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) der "Bild"-Zeitung (Samstagsausgabe). Ein geringerer Abstand der Hartz-IV-Leistungen zum Arbeitseinkommen würde "die Bemühungen um einen neuen Arbeitsplatz einschränken". Auch bliebe der wesentliche Grund für Arbeitslosigkeit, die mangelnde Qualifizierung, unbeachtet. Sinnvoller sei es deshalb, "mehr Geld in die Ausbildung zu stecken, um Arbeitslosigkeit erst gar nicht entstehen zu lassen", sagte Schmidt.