Die Einzelheiten der Sicherheitskosten für den Besuch von US-Präsident Georg W. Bush im Juli 2006 in Mecklenburg-Vorpommern bleiben voraussichtlich unter Verschluss. Das kündigte ein Verwaltungsrichter in Schwerin am Freitag bei der mündlichen Verhandlung über eine entsprechende Klage an. Alle Bundesländer, die Polizisten für den Einsatz entsandt hatten, hätten einer Herausgabe widersprochen, sagte der Richter zur Begründung. Lediglich die Endbeträge der Rechnungen der Länder Berlin, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen muss das Schweriner Innenministerium wohl herausgeben, weil dies von den jeweiligen Landesregierungen genehmigt worden sei.