Bei seinem Besuch in Italien hat Bundespräsident Christian Wulff Erwartungen an höhere deutsche Finanzhilfen an Euro-Krisenstaaten gedämpft. Er sei nicht überzeugt davon, "Rettungsschirme immer weiter zu vergrößern" und Finanzmittel "schier unbegrenzt bereitzustellen", sagte Wulff am Dienstag in einer Rede an der Bocconi-Universität in Mailand. "Die Logik derer, die dies verlangen, kann ich nicht teilen." Wulff warnte vor dem Risiko, dass "auch starke Staaten an ihre finanziellen Grenzen stoßen".