Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) hat die Aufarbeitung der Verbrechen von Neonazis als unzureichend kritisiert. Zugleich forderte der ZMD nach eigenen Angaben vom Freitag die ihm angeschlossenen 300 Moscheegemeinden auf, mit den örtlichen Polizeidienststellen Kontakt aufzunehmen. "Die Gemeinden wollen konkret von der Polizei wissen, wie sie sich besser schützen können und wie die Sicherheitsbehörden dies in Zukunft machen wollen", erklärte die ZMD-Generalsekretärin Nurhan Soykan in Köln.