Um an ein geldwertes Autogramm von US-Astronaut Neil Armstrong zu kommen, hat ein Zollbeamter in den USA keine Mühen gescheut und sich in große Schwierigkeiten gebracht. Ein Bundesgericht in Boston im US-Bundesstaat Massachusetts klagte den Zollbeamten wegen Diebstahls an, wie aus am Dienstag veröffentlichten Gerichtsakten hervorgeht. Er hatte Armstrong demnach bei dessen Rückkehr von einem Truppenbesuch im Ausland beim Ausfüllen der Zolldokumente für sein Gepäck geholfen. Doch statt das Formular an die Behörden weiterzugeben, steckte er das "Autogramm" des ersten Spaziergängers auf dem Mond ein, um es zu Geld zu machen.