Bei zwei Selbstmordanschlägen in Pakistan sind am Sonntag mindestens 41 Menschen getötet worden. Wie die örtliche Polizei mitteilte, war das Ziel der Anschläge ein Heiligtum der religiösen Minderheit der Sufi-Glaubensrichtung in der Provinz Punjab im Zentrum des Landes. Zwei Selbstmordattentäter sprengten sich den Angaben zufolge außerhalb der Kultstätte für den Sufi-Heiligen Ahmed Sultan in die Luft. Zuvor hatten sie demnach versucht, in das Heiligtum einzudringen, was ihnen jedoch nicht gelungen sei. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag.