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Betreuerin in Titisee starb offenbar bei Rettungsversuch

Die bei dem Feuer in einer Behindertenwerkstatt in Titisee-Neustadt getötete Betreuerin ist möglicherweise gestorben, weil sie andere aus den Flammen retten wollte.

Die bei dem Feuer in einer Behindertenwerkstatt in Titisee-Neustadt getötete Betreuerin ist möglicherweise gestorben, weil sie andere aus den Flammen retten wollte. Die 50-Jährige habe es bereits ins Freie geschafft, sei dann aber zurück in das brennende Gebäude gelaufen, um den dort Eingeschlossenen zu helfen, berichtete die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf eine Kollegin der Frau. Die Freiburger Polizei bestätigte die Darstellung zunächst nicht. "Zeugenaussagen werden noch geprüft", sagte ein Sprecher.

Bei dem Feuer in der Werkstatt des katholischen Caritasverbands waren am Montagmittag 14 Menschen ums Leben gekommen. Neben der Betreuerin starben zehn behinderte Mitarbeiterinnen im Alter zwischen 28 und 68 Jahren sowie drei behinderte Mitarbeiter zwischen 45 und 68 Jahren. Acht Menschen aus der Werkstatt und ein Feuerwehrmann wurden schwer verletzt. Sie seien mittlerweile alle auf dem Wege der Besserung, sagte der Polizeisprecher.

Das Feuer wurde den Ermittlern zufolge durch eine Gasverpuffung ausgelöst. In der Werkstatt hatten ein Gasofen sowie eine Gasflasche gestanden. Wo genau an der Konstruktion das Gas austrat und wie es sich entzündete, ist weiter unklar. Auch steht dem Polizeisprecher zufolge weiterhin nicht fest, weshalb sich Gasofen und Gasflasche in der Behindertenwerkstatt befanden.

Örtliche Banken richteten Spendenkonten für die Werkstätte und die Caritas ein. Am Samstagvormittag wird im Neustädter Münster bei einem ökumenischen Trauergottesdienst der Opfer gedacht. Diesen soll der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch gemeinsam mit dem evangelischen Landesbischof Ulrich Fischer leiten.

AFP/afpjournaleins

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