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New York benennt Straße an Geburtsort des Hip-Hop um

Die US-Ostküstenmetropole New York benennt eine Straße nach dem Hip-Hop, um an den Entstehungsort der Musikrichtung zu erinnern.

Aus der Bronx in alle Welt: Hip-Hopper in China

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Die US-Ostküstenmetropole New York benennt eine Straße nach dem Hip-Hop, um an den Entstehungsort der Musikrichtung zu erinnern. "Wenn ihr Freunde an der Westküste habt, vergesst nicht, ihnen zu sagen, dass alles hier begonnen hat", sagte Bürgermeister Bill de Blasio und spielte damit auf die Rivalität zwischen Rappern aus New York und Los Angeles in den 90er Jahren an.

De Blasio verfügte am Donnerstag, dass ein Abschnitt der Sedgwick Avenue im Stadtteil Bronx künftig Hip-Hop Boulevard heißen soll. Der Legende zufolge wurde der Musikstil am 11. August 1973 geboren, als der aus Jamaika stammende Clive Campbell bei einer Geburtstagsparty für seine Schwester an der Sedgwick Avenue mit Plattenspielern aus verschiedenen Stücken einen neuen Beat zusammensetzte. Campbell wurde später als DJ Kool Herc bekannt.

An der historischen Party nahm auch Coke La Rock teil, der als erster Rapper gilt und die Samples mit Sprechgesang begleitete. Das New Yorker Stadtratsmitglied Vanessa Gibson pries am Donnerstag den "unschätzbaren Beitrag" des Hip-Hop zum kulturellen Leben in New York. Fans der Musikrichtung bemühen sich darum, in der Metropole auch ein Museum einzurichten, das die Geschichte des Hip-Hop erzählt.

AFP

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